Klinik Landau
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Die Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten wird als belegärztliche Abteilung geführt und verfügt derzeit über 10 Betten.
Die Abteilung ist im Untergeschoß des Klinik Landau im sog. B- Trakt untergebracht, wo ebenfalls ein Behandlungszimmer eingerichtet worden ist. Zusätzlich steht der Abteilung bei Bedarf im Funktionsbau des Krankenhauses im 3. Stock ein OP-Saal zur Verfügung. Darüber hinaus kann im Rahmen der konsiliarärztlichen Tätigkeit auf die übrigen Facheinrichtungen zurückgegriffen werden, mit denen ein sehr gutes Einvernehmen besteht. Labor, Röntgenabteilung und Intensivstation stehen uneingeschränkt zur Verfügung.
In der Abteilung werden die fachbezogenen Therapien durchgeführt, die konservative als auch operative Behandlungen umfassen. Hierbei sei lediglich orientierungsweiße die Infusionsbehandlung der Hörsturzpatienten sowie die konservativantibiotische Behandlung bei ambulant nicht therapierbaren eitrigen Prozessen zu nennen.
Operativ seien neben den bekannten Mandel- und Polypenoperationen Nasenscheidewand Korrekturen, Nebenhöhleneingriffe sowie mikrochirurgische Maßnahmen an Kehlkopf und Ohren erwähnt. Darüber hinaus werden Geschwulsteingriffe durchgeführt, soweit sie nach Art und Umfang nicht der Behandlung an einem größeren Zentrum bedürfen. Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass auch sämtliche plastisch-chirurgische Eingriffe im Rahmen des HNO-Fachgebietes wie z.B. Ohrmuschelkorrektur (Anlegeplastik) und insbesondere Nasenbeinkorrekturen durchgeführt werden.
Selbstverständlich werden im Fachgebiet bestehende entstellende Narben korrigiert, wobei neben dem äußeren ästhetischen Aspekt besonderen Wert auf die funktionellen Ergebnisse, z. B. der Nasenatmung, gelegt wird. Die Abteilung ist mit modernsten technischen Möglichkeiten ausgerüstet, so dass auch die z. Zt. neuesten OP-Methoden, wie z.B. Laserbehandlung, endoskopgestützte Nebenhöhlensanierung, mikroskopgestützte Ohr- und Kehlkopfoperation oder rhinoskopische Spiegelung des gesamten oberen Luftwegsbereiches durch starre und flexible Optiken möglich sind.





