Klinik Bad Bergzabern
Innere Medizin
Die Abteilung Innere Medizin verfügt über 56 Betten. Internistische Intensivpatienten werden durch die Ärzte der Inneren Medizin auf der 5 Betten umfassenden interdisziplinären Intensivstation betreut, die 4 Beatmungsplätze aufweist.
Die zur Aufnahme kommenden stationären Patienten werden zunächst in der Notaufnahme untersucht, erstversorgt und den jeweiligen Stationen zugewiesen. In unmittelbarer Nähe der Notaufnahme findet sich ein Hubschrauberlandeplatz, so dass auch Verlegungen von Patienten in entfernte Spezialkliniken vorgenommen werden können.
Der internistischen Abteilung obliegt die Diagnostik und Therapie zahlreicher Krankheitsbilder aus dem Gesamtspektrum der Inneren Medizin, wobei neben den häufigen Herz-Kreislauferkrankungen auch zahlreiche Patienten mit bronchopulmonalen, gastroentereologischen, hepato-biliären Krankheitsbildern, aber auch rheumatischen und hämatologisch- onkologischen Erkrankungen behandelt werden. Für die Diabetespatienten stehen darüber hinaus speziell diabetologisch geschulte Fachärzte und Diätassistentinnen zur Verfügung.
Eine enge Kooperation und gegenseitige Konsiliartätigkeit besteht mit den Belegabteilungen des Hauses (HNO und Urologie) sowie mit den Hauptabteilungen Chirurgie und konservative Orthopädie. Mit der Abteilung für Anästhesie erfolgt die Zusammenarbeit insbesondere auf der interdisziplinären Intensivstation. Hier erfolgt die intensiv-medizinische Behandlung und Überwachung von Patienten mit schwerwiegenden potenziell lebensgefährdenden Erkrankungen wie Herzinfarkte, Lungenembolien, Vergiftungen und anderen gravierenden Krankheitsbildern.
Die Röntgenabteilung ist mit einer digitalen Röntgenanlage ausgestattet.
Die Endoskopieabteilung verfügt über ein modernes Video-Endoskopiesystem. Neben den stationären Endoskopien werden auch zahlreiche ambulante Untersuchungen u. a. Ileo-Coloskopien, einschließlich Vorsorge-Coloskopien (jährlich insgesamt etwa 900) und Oesophago-Gastro-Duodenoskopien (jährlich etwa 1100 Untersuchungen) zum Teil mit interventionellen Maßnahmen wie Polypabtragungen, Sklerosierungen, Ligaturen etc. erbracht. Des Weiteren stehen in für die Endoskopieabteilung sowie die Intensivabteilung moderne Video-Bronchoskope zur Spiegelung des Tracheobronchialsystem zur Verfügung. Auf Überweisung durch niedergelassene Ärzte oder auch benachbarte Krankenhäuser werden in der Endoskopie-Abteilung PEG-Anlagen stationär und ambulant durchgeführt.
Im Kreislauflabor kommen neben den üblichen Basisverfahren zur Erkennung von Herzfunktionsstörungen wie Ruhe-EKG und Belastungs-EKG auch Langzeitaufzeichnungen von Blutdruck und EKG zum Einsatz. Untersuchungen der Atmung und der Atemwege (Bronchien) werden mittels eines modernen Lungenfunktionsgerätes unternommen. Auch besteht die Möglichkeit einer orientierenden Untersuchung auf nächtliche Atemstörungen (Schlaf-Apnoe-Screening).
Im benachbarten Ultraschalllabor können mit Hilfe spezieller Schallköpfen Sonographien des Abdomens, der Schilddrüse, der Weichteile, Farbdoppler-Echocardiographien und Farbdoppleruntersuchungen der peripheren wie auch der extracraniellen Hirnarterien durchgeführt werden. Hier werden auch ultraschallgesteuert Punktionen von Organen und Körperflüssigkeiten (Aszites, Pleuraergüsse) vorgenommen.
Zur weiteren Abklärung hämatologischer Erkrankungen werden im benachbarten Endoskopieraum Knochenmarkbiopsien, Beckenkammstanzen und Leberpunktionen durchgeführt.
Endoskopische Notfallversorgungen von Patienten mit gastrointestinalen Blutungen können mittels blutstillender Verfahren rund um die Uhr gewährleistet werden.
Zur Durchführung notfallmäßiger invasiver kardiologischer Untersuchungen besteht enge Kooperation zu den Kardiologen am Klinikum Landau.







